Häufig gestellte Fragen ...

Ist das Lektorat einer Bachelor-/Masterarbeit legal?

Ja. Bei einem Lektorat wird lediglich auf Rechtschreibfehler, Ausdrucksschwächen, inhaltliche Schwächen etc. hingewiesen, es werden jedoch keine neuen Inhalte von mir verfasst. Fällt mir zum Beispiel auf, dass Ihre Einleitung noch nicht alle wesentlichen Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit enthält, weise ich Sie auf diese fehlenden Inhalte hin, sodass Sie die Möglichkeit haben, diese zu ergänzen.

Wie viel Zeit soll ich für das Lektorat meiner Arbeit einplanen?

Das hängt in erster Linie von der Qualität Ihrer Arbeit ab. Durchschnittlich sollten Sie für ein Lektorat bei mir (Rechtschreibung, Schreibstil, Verständlichkeit, Inhalt, Verbesserungsvorschläge, wissenschaftliche Standards etc.) etwa 20 Normseiten am Tag einplanen. Dementsprechend benötige ich für eine Arbeit von beispielsweise 60 Normseiten drei Tage.

Ist eine schnellere Bearbeitung gewünscht oder erforderlich, weil die Zeit drängt, kann ich Ihnen eine Expressbearbeitung anbieten, sodass Sie Ihre Arbeit innerhalb von 48 Stunden zurückerhalten.

Kann ich die korrigierte bzw. lektorierte Arbeit direkt abgeben?

Nein. Sie erhalten Ihre Arbeit in dieser Form von mir zurück. Sie sollten zwei bis drei Tage Zeit einplanen, um die Korrekturen und Verbesserungsvorschläge in Ruhe umsetzen zu können.

Gehören die Fußnoten mit zum Lektorat?

Das ist Ihnen überlassen. Wenn Sie der Meinung sind, dass dort potenzielle Fehlerquellen bestehen könnten, kann ich die Fußnoten ebenfalls einbeziehen. Erfahrungsgemäß schleichen sich entweder Flüchtigkeitsfehler ein, die wissenschaftlichen Standards werden nicht eingehalten oder es erfolgt keine einheitliche Quellenangabe. Ich persönlich würde Ihnen daher immer empfehlen, die Fußnoten ebenfalls überprüfen zu lassen.

Warum ist ein professionelles Lektorat sinnvoll?

Ein Lektorat wertet die Arbeit einerseits durch Fehlerfreiheit auf, dadurch entsteht insgesamt ein besserer Eindruck. Darüber hinaus führt eine sprachlich sehr gute Arbeit dazu, dass sich der Leser auf die inhaltlichen Aspekte konzentrieren kann. Der Leser wird demnach beispielsweise nicht durch mehrmaliges Lesen eines unverständlich formulierten Satzes von der relevanten inhaltlichen Aussage abgelenkt.

Andererseits wird durch ein professionelles Lektorat unter anderem auf Schwächen im Aufbau hingewiesen. Ein Laie weiß in der Regel nicht, welche unterschiedlichen wissenschaftlichen Standards beispielsweise bei dem Aufbau einer theoretischen und empirischen Arbeit zu beachten sind. Der richtige Aufbau ist aber bereits für den roten Faden einer Arbeit relevant, und dieser spielt wiederum eine entscheidende Rolle für die Qualität und somit für die Note einer wissenschaftlichen Arbeit. Der professionelle Lektor erkennt diesbezügliche Schwächen schon zu Beginn des Lektorats und kann wesentliche Hinweise geben, die der Laie durch fehlendes Wissen und Erfahrung nicht leisten kann.

Ist mir nach einem Korrektorat/Lektorat eine sehr gute Note sicher?

So pauschal kann diese Frage nicht beantwortet werden, da sich eine sehr gute Note aus verschiedenen Aspekten zusammensetzt, hierbei spielen insbesondere die inhaltlichen Aspekte eine zentrale Rolle.

Ein Korrektorat kann an den Inhalten nichts ändern, die Inhalte werden lediglich durch Fehlerfreiheit aufgewertet, indem der Lesefluss nicht mehr durch Rechtschreibfehler und Ausdrucksschwächen gestört wird.

Bei einem Lektorat kann zusätzlich auf fehlende und überflüssige Inhalte hingewiesen und somit der vorliegende Entwurf inhaltlich optimiert, aber nicht komplett neu gestaltet werden. Ein Lektor kann immer nur mit dem arbeiten, was bereits vorhanden ist. Alles andere würde in den Bereich des Ghostwritings fallen. Eine sehr gute Note kann daher nicht garantiert werden.

In den meisten Fällen werden jedoch das Niveau und somit die Note der Arbeit deutlich verbessert und ein Durchfallen kann gegebenenfalls verhindert werden.