Allgemeine Tipps


  • Prüfen Sie, ob Sie bei den Gliederungsüberschriften eine einheitliche Verwendung der Artikel (der, die, das) vorgenommen haben: Entweder schreiben Sie zum Beispiel „1.1 Die thematische Relevanz und Problemstellung“, „1.2 Die Ziele und Forschungsfrage der Arbeit“ oder „1.1 Thematische Relevanz und Problemstellung“, „1.2 Ziele und Forschungsfrage der Arbeit“. Entscheiden Sie sich für die Verwendung von Artikeln, müssen Sie dies bei allen Über-schriften einhalten. Ich persönlich würde Ihnen immer das Weglassen des Artikels empfehlen, da sie für das Verständnis der Überschrift zum einen nicht erforderlich sind und zum anderen die Überschrift verschlanken.

  • Haben Sie Überleitungen zwischen den Kapiteln formuliert? Zwischen der Einleitung und dem nachfolgenden Kapitel ist keine Überleitung notwendig. Zwischen dem zweiten und dritten, dritten und vierten, vierten und fünften usw. sollten Sie jedoch eine entsprechende Überleitung formulieren. Diese sollten Sie auf wenige Sätze begrenzen. Achten Sie darauf, dass Sie darlegen, inwiefern die nachfolgenden Inhalte auf den vorherigen aufbauen. Sie müssen ebenfalls darlegen, inwieweit die nachfolgenden Inhalte für das weitere Verständnis Ihrer Arbeit notwendig sind. Sätze wie „Im folgenden Kapitel wird XY genauer betrachtet … .“ sind hier nicht erwünscht

  • Sehen Sie bitte in Ihren uniinternen Standards nach, bis wann Sie Zahlen als Wörter und ab wann Sie Zahlen als Ziffern schreiben sollen. In der Regel werden Zahlen von eins bis neun (teilweise auch bis einschließlich zwölf) als Wort ausgeschrieben, alle danach folgenden Zahlen werden als Ziffern geschrieben. Dabei gilt jedoch, dass Zahlen innerhalb eines Satzes einheitlich geschrieben werden müssen. Sollten Ihre uniinternen Standards also vorsehen, dass Zahlen nur bis einschließlich neun ausgeschrieben werden sollen, müsste es in einem Satz beispielsweise „4“ und „12“ heißen. Ausnahmen bilden dabei Zahlen in Verbindung mit statistischen oder mathematischen Funktionen oder denen direkt eine Gewichtseinheit folgt, zum Beispiel „5 kg“.

  • Zwischen „S.“ und der nachfolgenden Zahl muss immer ein sogenanntes geschütztes Leerzeichen stehen, damit beides immer in einer Zeile dargestellt und nicht voneinander getrennt wird. Die Tastenkombination für ein geschütztes Leerzeichen lautet: „alt“ + „0150“.

  • Vor und nach einem Slash „/“ werden keine Leerzeichen gesetzt. Leider wird dies in den Leitfäden der Universitäten oftmals falsch hinterlegt. Gleiches gilt für die Abkürzung „ff.“ bzw. „f.“, bei der immer ein Punkt gesetzt werden muss, es darf demnach niemals einfach nur „ff“ bzw. „f“ heißen. Darüber hinaus muss immer ein geschütztes Leerzeichen zwischen der Seitenzahl und „ff.“ bzw. „f.“ stehen. Die korrekte Schreibweise ist demzufolge: „5 ff.“ bzw. „5 f.“. Ob Sie vor der Seitenzahl ein „S.“ ergänzen müssen oder nicht, müssen Sie bitte in Ihren uniinternen Standards nachlesen.

  • Achten Sie im gesamten Dokument darauf, „ebd.“ oder auch „ebenda“ bei Quellenangaben, die sich direkt nacheinander wiederholen und sich auf derselben Seite befinden, zu verwenden. Da sich der Fließtext erfahrungsgemäß durch die Bearbeitungen im Rahmen des Korrektorats/Lektorats noch mal deutlich verschiebt, gehen Sie am besten zum Schluss Ihre Quellenangaben durch und nehmen ggf. Anpassungen hinsichtlich „ebd.“ vor.

  • Überprüfen Sie bitte zum Schluss, ob Sie alle Quellen im Literaturverzeichnis aufgeführt haben und ob Sie alle im Literaturverzeichnis aufgeführten Quellen auch tatsächlich verwendet haben. Gleiches gilt für das Abkürzungsverzeichnis.

  • Ganz am Ende Ihrer Arbeit sollten Sie mit der Suchfunktion nach doppelten Leerzeichen suchen. Geben Sie dafür einfach zwei Leerzeichen in die Suchmaske („strg“ + „f“) ein.

Verbotene Wörter in einer wissenschaftlichen Arbeit: 

  • Nach einem Komma sollten Sie in einer wissenschaftlichen Arbeit nicht „welche“ oder „welches“ etc. verwenden. Beispiel: „Die Arbeitspsychologie, welche ein Teilbereich der Wirtschaftspsychologie ist, untersucht unter anderem das Erleben und Verhalten von Menschen im Arbeitskontext.“ Schreiben Sie hier: „Die Arbeitspsychologie, die ein Teilbereich der Wirtschaftspsychologie ist, untersucht unter anderem das Erleben und Verhalten von Menschen im Arbeitskontext.“
  • Das Wort „wichtig“ sollte in einer wissenschaftlichen Arbeit ebenfalls nicht verwendet werden. Synonyme hierfür sind zum Beispiel „bedeutend“ oder „relevant“. 
  • „selbstverständlich“, „natürlich“, „offensichtlich“, „es ist eine Tatsache, dass“, „man“ und Übertreibungen wie zum Beispiel „sehr“, „extrem“ oder auch „unglaublich“ dürfen Sie in einer wissenschaftlichen Arbeit ebenfalls nicht verwenden.
  • Die Ich- und Wir-Form dürfen in der Regel nicht verwendet werden. Ausnahmen bestätigen jedoch auch hier die Regel, beispielsweise darf die Ich-Form im Rahmen des Vorworts genutzt werden. Fragen Sie im Zweifel bitte immer bei Ihrem Prüfer nach.